Mein Weg zu Crêpes, Galettes & plus

Schon vor einigen Jahren habe ich das erste Mal den Fuß in eine Crêperie gesetzt und es war ein Gefühl von „Liebe auf den ersten Blick“. Ich wusste gleich, dass ich so etwas irgendwann auch einmal machen wollte.

 

Durch meinen lange Tätigkeit in der Formel 1 hatte ich Kontakt zu vielen Franzosen und auch mit ihnen sprach ich ständig über meinen Wunsch, selbst Crêpes auf richtig gute Art zaubern zu können. Ein sehr guter Freund ‚erbarmte‘ sich und schenkte mir einen professionellen Crêpes-Kurs in der Bretagne, in Saint Nic. In einer traumhaften, aber auch sehr harten Woche lernte ich bei bei Bernadette in der Crêperie "Au Soleil Breton" die wirklich wahrhafte Zubereitung von Crêpes & Galettes.

 

Meine Begeisterung ließ nach diesem exklusiven Erlebnis-Kurs in keinster Weise nach und so konnte ich nach einem weiteren Geschenk einer Crêpes-Platte erste Erfahrungen auf Geburtstagsfeiern und Gartenparties machen. Es verging fast kein Tag, an dem ich nicht an Crêpes und Galettes mit weiteren Zubereitungen und Verfeinerungen gedacht habe. Unvermeidlich und umso bereichernder war ein Crêpes-Apero-Kurs in der L´Ecole Mâitre Crêpier, erneut in der Bretagne. Neben vielfältigen privaten Anlässen, auf denen ich mein erweitertes Können unter Freunde, Verwandte und Bekannte brachte, kam immer mehr die Überlegung, diese Köstlichkeiten auch in größerem Rahmen anzubieten.

 

Bei der Frage nach dem Mobil war mir direkt klar, ein normales Fahrzeug kam nicht in Frage. So schweifte auch dort mein Blick nach Frankreich und das Bild von einem französischen Wellblechbus, wie aus den frühen Luis de Funès  Filmen stand vor meinen Augen.

 

Und es stand fest, dass es genau so einer sein sollte. Im Juli 2009 erstand ich mein sehr desolates Schätzchen, doch genau wie bei den Crêpes, war es auch hier Liebe auf den ersten Blick. Trotz dem verrosteten und heruntergekommenen Zustand hatte ich direkt ein genaues Bild vor mir, wie er wirklich aussehen sollte. Dass ab diesem Zeitpunkt mehr als 3 Jahre vergehen würden, bis dieser Traum endlich wahr würde, hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht gedacht. Die Restaurierung ging nur sehr schleppend voran, was verständlicherweise oft sehr demotivierend war.

 

Plötzlich, im April 2012 kam die große Wende, die ich kaum glauben konnte. Die Restaurierung ging nun mit großen Schritten voran und wurde nach mehr als 3 Jahren endlich abgeschlossen. Die Fortschritte und Veränderungen haben mich bei jedem Besuch in der Werkstatt auf´s Neue verblüfft, begeistert und mir jedes Mal eine Gänsehaut beschert.

 

Und dann, im November 2012 stand vor mir – mein kleiner französischer Wellblechbus und ich konnte es kaum glauben, aber mein Traum ist wahr geworden.

 

Voilà – „La Camionnette“ – Ma Camionnette.

 

                                                                                 Ihre

                                                                                     Britta Steiner

 

Mein Diplom